Elbsandsteingebirges

Entstehung des Elbsandsteingebirges

Die charakteristische, stark zerklüftete Felslandschaft, mit ihren außerordentlichen Formenreichtum auf engstem Raum, hat ihre Entstehung in der Kreidezeit.
Durch Zuflüsse eines kreidezeitlichen Meeres wurden über große Zeiträume hinweg Sandschichten in der Region zwischen Decin und Pirna abgelagert.


Eine genauere Schichtung beschrieb erstmals Friedrich Lambrecht.
Zu seiner typischen Oberfläche gelangte das Elbsandsteingebirge nachdem sich das kreidezeitliche Meer zurückgezogen hatte und Witterungseinflüsse und Wasserläufe ( u.a. die Elbe ) wirkten.
Aus Richtung Norden schob sich auf die 600m mächtige Sanssteinplatte der Löausitzer Granodiorit, wodurch diese nach unten gedrückt wurde und schließlich brach.

Im Zeitalter des Tertiär wurden angrenzende Gebiete durch intensiven vulkanismus geformt, einzelene Magmaintrusionen durchstießen auch die Sandsteintafel des Elbsandsteingebirges (großer und kleiner Winterberg).
Eine Zunahme des Gefälles des Elbestromes, bedingte die Anhebung der Sandsteinplatte an der Karsdorfer Störung um 200m. Die Wassermassen gruben mit ihrem Flussbett Täler in das Gestein.
Seine derzeitig sichtbare Oberfläche erlangte das Elbsabdsteingebirge durch lang anhaltende tektonische Beanspruchungen der gesamten Sandsteinplatte und einzelne Verwitterungsvorgänge    
( Auswaschungen, Frost- u. Salzsprengungen, Wind, Lösungsvorgänge mit Versinterungen, sowie biogene u. Mikrobielle Einwirkungen ).
So entstanden Einsturzhöhlen, Kamine, Spalten und schroffe mächtige Wände.

Quelle: Wikipedia