Der Malerweg aus der Sächsischen Schweiz:

Der König aller Wanderwege

Wanderungen zum Malerweg in der Sächsischen Schweiz führen zu einem Ort, der einst Künstlern als Inspiration diente. Erste Grundlagen zu unsterblichen Werken von Literaten, Malern und Musikern sind auf diesen 112 facettenreichen Wanderkilometern entstanden, die einen unverfälschten Einblick in die imposante Felsenwelt der Region offenbaren.

Wanderweg

Natur, Kultur und Wandern auf einem Wanderweg vereint

 

Der Malerweg Elbsandsteingebirge bildet eine faszinierende Symbiose aus Wandern, Kunst und Natur. Ursprünge des historischen Wanderwegs gehen auf das 18. Jahrhundert zurück, in dem sich das Elbsandsteingebirge als wildromantisches Ausflugsziel großer Beliebtheit erfreute. Im Jahr 2006 wurde der Wanderweg neu ausgeschildert. Seit einigen Jahren ist die Wanderstrecke nunmehr ebenfalls mit Schautafeln historischer Landschaftskunst verziert, die auf die kunsthistorische Bedeutung der Region verweisen.

 

Gut ausgebaute Wege und zahlreiche Rastmöglichkeiten

 

Vorteile des Wanderweges bestehen in ausgebauten Wegen, durchgängigen Beschilderungen sowie der Vielzahl wanderfreundlicher Rastplätze. Diverse Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten sind weitere markante Charakteristika des Malerwegs Elbsandsteingebirge aus der Sächsischen Schweiz, der vom Tourismusverband Sächsische Schweiz konzipiert wurde. Und tatsächlich wird der Malerweg Elbsandsteingebirge seinem Ruf als ‚König aller Wanderwege’ gerecht. Die einzigartige Dichte historischer sowie landschaftlicher Attraktionen ist das Markenzeichen der Wanderstrecke. Von der Burg Hohnstein oder der Festung Königstein über Barbarine sowie Pfaffenstein bis hin zur Bastei oder der Felsenbühne Rathen – diese und viele weitere Sehenswürdigkeiten sind unmittelbar am Wanderpfad gelegen oder nicht weit davon entfernt.

 

Eine Gliederung des Wanderweges in acht Etappen ist ratsam

Um den Malerweg Elbsandsteingebirge in all seinen Facetten zu entdecken, ist eine Gliederung der Wanderstrecke in acht Etappen empfehlenswert. Übrigens sind Wanderer auf ihren Ausflügen per pedes in der Sächsischen Schweiz gut beraten, Zeitangaben als Orientierungshilfe zu nutzen. Durch das Auf und Ab der Felsenlandschaften entstehen längere Wanderzeiten als in klassischen Mittelgebirgen. Empfehlenswerte Etappen bilden Strecken von Liebethal in die Stadt Wehlen (11,5 Kilometer), von der Stadt Wehlen nach Hohnstein 13,2 Kilometer), von Hohnstein nach Altendorf (11,7 Kilometer) sowie von Altendorf nach Neumannmühle (17,6 Kilometer). Anschließend folgen die Etappen von Neumannmühle nach Schmilka (13,6 Kilometer), von Schmilka zum Kurort Gohrisch (16,7 Kilometer), von Gorisch nach Weißig (15,4 Kilometer) sowie zum Abschluss von Weißig nach Pirna (12,4 Kilometer). Auf der Wanderstrecke gelangen Wanderer zu zahlreichen Gastgebern, die das Zertifikat ‚Wanderfreundlich am Malerweg’ erhalten haben. Diese Unterkünfte und gastronomischen Einrichtungen stellen Serviceleistungen wie Lunchpakete, Einzelübernachtungen, Hilfe beim Gepäcktransfer oder eine Bereitstellung von Räumen zur Trocknung von Kleidung zur Verfügung. Gastlokale offerieren größtenteils leichte Speisen. Zudem erhalten Wanderfreudige in den Gasthäusern die Möglichkeit, Getränke für die weitere Wanderung abzufüllen.